Zehn Innovationen,
die die Welt verändern werden. Zumindest für Lkw-Fahrer.

 

Bei der Entwicklung des neuen Volvo FH stand vor allem einer im Mittelpunkt: der Fahrer. Denn für einen wirtschaftlichen Betrieb ist es entscheidend, die besten Fahrer für sich gewinnen zu können und sie dauerhaft zu halten.

Mit dem Volvo FH können Fahrer ihren Job jetzt noch besser machen – und bis zu 10% Kraftstoff sparen. Seine zahlreichen, weltweit einmaligen Innovationen sorgen für mehr Sicherheit beim Fahren, schnelleres Be- und Entladen, langsameres Ermüden sowie eine höhere Produktivität.

Diese Zeitschrift präsentiert Ihnen die zehn wichtigsten Innovationen des neuen FH. Letztlich kreisen sie alle nur um ein Thema: Effizienz.

Lesen Sie hier über die erste Innovation

Sehen Sie
sich den Lkw von allen Seiten an
Der neue Volvo FH aus sechs verschiedenen Blickwinkeln
 
 

Design

„Unser Design verneigt sich vor dem Fahrer“
Rikard Orell, Design Director

Als wir das streng geheime Designstudio betreten, bleibt Asok George vor dem neuen Volvo FH stehen.

„Bei jeder Enthüllung muss ich einen Augenblick innehalten und einfach nur schauen. Zwar ist alles neu, aber wir haben zweifellos einen Volvo vor uns.“

Asok George ist verantwortlich für das charakteristische Außendesign des neuen Volvo FH. Doch jeder Einzelne aus dem Designteam hatte in erster Linie auf diese Unverwechselbarkeit des Designs zu achten.

„An seiner geneigten Windschutzscheibe war der Volvo FH schon immer leicht zu erkennen. Und das wird auch so bleiben“, meint Asok George.

Da die Windschutzscheibe für mehr Platz im Fahrerhaus aufgerichtet wurde, kommt dem Winkel des Dachs nun eine noch wichtigere Rolle zu. Dieser Tatsache ist es zu verdanken, dass das Fahrerhaus nach wie vor ein unverwechselbares Profil hat.

Carina Byström, Designerin Innenraum.

„Es sollte nicht unbemerkt bleiben, wenn Sie einen Volvo fahren. Unser Ziel besteht darin, ihn zu genau dem Lkw zu machen, der den höchsten Wiedererkennungswert besitzt“, so Asok George weiter.

Wir gehen von der einen Seite des Fahrerhauses auf die andere. Asok George und Rikard Orell, Design Director bei Volvo, weisen auf verschiedene Merkmale und Details hin: Die engen Spaltmaße zwischen den Karosserieteilen und die präzise Verarbeitung, die erreicht wurde. Dann deuten Sie sie auf die Linien und Kurven am Fahrerhaus, auf die Formgebung, wie die Designer sagen. Hier wurde beabsichtigt, eine einheitliche Gestalt zu schaffen, die nicht in ein Front- und zwei Seitenteile zerfällt. Aus diesem Grund erstrecken sich die Linien und Formen ohne Unterbrechung über das gesamte Fahrerhaus.

Aber noch wichtiger als die Linien ist der Eindruck, die Wirkung, die der Lkw erzielt.

„Ja, das ist entscheidend. Das Design muss die Effizienz und Dynamik des Lkw widerspiegeln. Auch im Stehen sollte er einen Eindruck von Bewegung vermitteln“, meint Asok George.

Der neue Volvo FH scheint nach vorn gebeugt, die Räder in den Boden gestemmt, bereit für den Startschuss zu sein. Dieser Eindruck wird zumindest durch die Formgebung geweckt. Von Bedeutung ist dafür das Design der Radkästen und Kotflügel. Der obere Rand der Radhauskanten verläuft nach vorn unten. Dadurch entsteht eine dynamische Linie, die die Form des Radlaufs betont.

„Für Volvo zählt der Mensch.
Das soll durch das Design zum Ausdruck kommen“

Wir klettern in das Fahrerhaus und verlassen damit den Designbereich von Asok George. Wir betreten die Domäne der Designerin des Innenraums, Carina Byström.

Der Innenraum wirkt luftig und hell, obwohl die Studiobeleuchtung vom Tageslichtniveau weit entfernt ist. Der Effekt rührt zum einen vom Glasschiebedach her, das gleichzeitig als Notausstiegsluke dient. Zum anderen beruht die Helligkeit im Fahrerhaus auf den insgesamt größeren Fenstern.

„Das Design hat Einfluss darauf, wie groß ein Fahrerhaus wirkt. Aus diesem Grund haben wir mit großen, fließenden Linien und glatten Oberflächen gearbeitet“, erklärt Carina Byström.

„Betrachten Sie beispielsweise die Instrumententafel. Diese fließt von A-Säule zu A-Säule und betont dadurch die Breite des Fahrerhauses“, fügt Rikard Orell hinzu.

Genau wie das Äußere soll die Designsprache im Innenraum des Fahrerhauses die Philosophie und die skandinavischen Wurzeln von Volvo zum Ausdruck bringen.

„Die Umrisse und Formen sollten logisch sein“, meint Rikard Orell. „Nicht kompliziert oder gekünstelt.“

Asok George, Designer Außenbereich.

Die Farbgebung im Fahrerhaus wurde vollständig überarbeitet. Die dominierende Farbe ist hell, dezent und „sehr skandinavisch“. Zum Boden hin werden die Farbtöne dunkler, nach oben hin heller. Diese farbliche Gestaltung verstärkt die geräumige Atmosphäre des Fahrerhauses.

Fließende Formen finden sich überall. Inspiriert wurde das Design durch den von schwedischen Möbeln her bekannten Bugholz-Stil, der sich seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts großer Beliebtheit erfreut. Er vermittelt den Eindruck von Handwerkskunst und Stabilität. Holz wurde allerdings nicht im Fahrerhaus verbaut.

Viel Arbeit wurde in die Oberflächen und Materialien investiert. Die Anforderungen an die Materialien sind hoch. Verschleiß ist ein Thema, und von allen Teilen wird Langlebigkeit verlangt.

„Qualität ist wichtig, unsere Kunden sind in dieser Hinsicht wählerisch. Und das ist auch gut so“, findet Rikard Orell.

Ein weiteres Detail, das dem Volvo FH ein eigenes Profil verleiht, sind seine Außenspiegel.

„Wir wollten die Spiegel schmaler machen, so dass die Sicht weniger eingeschränkt ist. Nun wird der gesamte Spiegel verstellt und nicht mehr nur das Spiegelglas im Gehäuse“, erläutert Asok George.

Durch die schlankeren Spiegel wird auch der Luftwiderstand verringert. Obwohl der neue Volvo FH höher ist als sein Vorgänger – der Vorreiter in Sachen Aerodynamik –, ist er nicht weniger aerodynamisch.

Selbst die Außenlackierung trägt dazu bei, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.

„Durch Abrunden der Ecken ist es uns gelungen, ein Fahrerhaus mit einem etwas geringeren Luftwiderstand zu bauen“, kommentiert Asok George.

Die engen Spaltmaße der Karosserieteile spielen hier ebenfalls eine Rolle. So ist zum Beispiel die Verbindung zwischen dem unteren und oberen Teil des Fahrerhauses absolut dicht. So werden Motor, Aufhängung und weitere Teile verdeckt, die sonst in der Lücke zu sehen sind.

„Der Lkw ist rundum viel geschlossener. Infolgedessen strömt der Wind um das Fahrerhaus herum statt hindurch. Dies bewirkt Wunder für die Aerodynamik und verringert den Kraftstoffverbrauch noch weiter“, meint Asok George.

Das Design vermittelt Selbstbewusstsein, ohne dabei aggressiv zu wirken. Die Absicht ist natürlich, Transportunternehmer und Fahrer gleichermaßen anzusprechen.

„In den letzten Jahren ist der Wert eines qualifizierten Fahrers enorm gestiegen. Lkw-Fahren ist eine Kunst. Für mich stellt das Design eine Verbeugung vor den Lkw-Fahrern auf der ganzen Welt dar“, findet Rikard Orell.

Aber nicht nur die Fahrer müssen zufrieden sein.

„Unsere Kunden sind nicht nur Transportunternehmer, sondern die Gesellschaft – eben jeder, der mit dem Lkw in Kontakt kommt, wenn er im Einsatz ist. Es ist großartig, wenn die Menschen unsere Lkw beeindruckend finden. Sie dürfen sich aber auf keinen Fall von ihnen eingeschüchtert fühlen“, meint Rikard Orell.

„Für Volvo zählt der Mensch. Das soll im Design zum Ausdruck kommen.“, sagt Asok George, der noch einen letzten Blick auf den Lkw wirft, bevor ihn die graue Plane wieder verhüllt. .


 
Der
ultimative
Test

Fahrverhalten

Hinter den Kulissen

„Ich dachte, es wäre bereits jeder erdenkliche Stunt durchgeführt worden. Da lag ich falsch.“
Peter Pedrero, Stunt-Koordinator

Was Sie in diesem Film sehen, ist hundertprozentig echt. Manch einer mag das übertrieben finden. Wir hielten es für eine spannende Möglichkeit, die Präzision und Kontrolle des neuen Volvo FH zu veranschaulichen. Hatten wir damit recht oder nicht?

Alan Jones tritt aufs Pedal, und 750 Pferde legen los. Gleichzeitig hat sich auf der anderen Seite der Autobahn ein zweiter Volvo FH in Bewegung gesetzt. Die Lkw beschleunigen und bewegen sich absolut parallel zueinander auf beiden Seiten des Mittelstreifens. Dann entfernen sie sich etwas voneinander, so dass sich das Seil zwischen ihren Aufliegern spannt.

In seinem Rückspiegel sieht Alan, wie Faith Dickey auf dem anderen Auflieger steht, bereit, auf das Seil zu steigen. Ihre Kleidung flattert im Wind. Wird sie über das Seil zwischen den Lkw laufen können, ohne herunterzufallen?

Wir treffen Faith Dickey kurz vor Ihrem großen Test, während das Filmteam schon die Kameras auf den Lkw anbringt und am Hubschrauber installiert. Jeder ihrer Schritte wird aufgezeichnet.

„Ich bin über Slacklines zwischen Felsspitzen in 1.200 Metern Höhe über dem Boden gelaufen“, erzählt Faith. „Aber das hier ist etwas anderes. Die Fahrer sind hervorragend, aber ganz egal, wie sie fahren, das Seil wird sich trotzdem in alle Richtungen bewegen. Und bei jeder Unebenheit auf der Straße wird das Seil nach oben und unten schwingen.“

Faith Dickey ist Amerikanerin und eine der ganz Großen im Slacklining. Diese junge Sportart entstand, als Felskletterer begannen, Nylonseile zwischen Bäumen und schließlich zwischen Felsspitzen zu spannen.

  • Robin Earle, Chef-Rigger
  • Faith Dickey, Weltrekordlerin im Slacklinen
  • Faith übt, während die Lkw stillstehen.
  • Peter Pedrero, Stunt-Koordinator
  • Alan Jones, Präzisionsfahrer

Heute erfreut sich die Sportart einer rasch wachsenden Beliebtheit, nicht zuletzt aufgrund atemberaubender Videos auf YouTube. Faith hält den Weltrekord im Highlining der Frauen mit 81 Metern sowie mit 26 Metern den Weltrekord im Free Solo der Frauen – d. h. ohne Sicherheitsleine, die sie bei einem Sturz rettet. Aber an Slacklining zwischen zwei fahrenden Lkw ohne Sicherheitsleine hätte sie nie gedacht, vor allem wegen des Fahrtwinds.

„Es ist unglaublich, wie stark der Wind da oben ist, wenn die Lkw Tempo aufnehmen. Dazu kommen noch die Windböen von den Bergen her und der heftige Windkanal, den die Lkw erzeugen.“

Die Aussicht ist überwältigend. Wir befinden uns auf einem so gut wie fertig gestellten Autobahnabschnitt in den Bergen zwischen Split und Dubrovnik in Kroatien. Da die Straße noch nicht für den Verkehr freigegeben wurde, können wir unseren Test ohne neugierige Zuschauer oder Verkehr durchführen.

Sicherheit ist entscheidend für Volvo – und für Peter Pedrero, den Stunt-Koordinator für unseren Film.

„Anfangs dachte ich, das würde niemals klappen“

„Stunts sind nichts für Draufgänger. Sicherheit hat immer Vorrang. Man muss jederzeit auf den schlimmsten Fall vorbereitet sein und dafür Vorkehrungen treffen. Sorgfältige Vorbereitung und Planung sind das A und O“, meint Peter Pedrero.

„Ich dachte, es wäre bereits jeder erdenkliche Stunt durchgeführt worden. Da lag ich falsch. Bootszusammenstöße bei 40 Knoten, Überschläge in brennenden Autos – der ganz normale Arbeitsalltag. Aber noch nie ist jemand über ein Seil zwischen zwei fahrenden Lkw gelaufen. Eine riesige Herausforderung, die mich anspornt.“

Der Test stellt enorme Anforderungen an die Fahrer. Alan Jones ist professioneller Präzisionsfahrer mit Erfahrung aus zahlreichen Filmen. Jens Karlsson, der Fahrer des anderen Volvo FH, hat in seinen 23 Jahren als Lkw-Fahrer unzählige Testfahrten für Volvo absolviert.

„Ich bin nicht sicher, ob es mit einem anderen Lkw möglich gewesen wäre“

„Das ist die größte Herausforderung, vor der ich je gestanden habe. Da wird eine unvorstellbare Präzision von mir erwartet. Sollte ich mich nur um ein paar Zentimeter verlenken, wird das Seil nachgeben und Faith abstürzen“, erklärt Jens Karlsson.

Es hängt eine Menge von den beiden Lkw ab. Dies ist der ultimative Test in Sachen Fahrverhalten und Stabilität für die neue Volvo FH Modellreihe. Weltneuheiten wie die Zahnstangenlenkung und die vordere Einzelradaufhängung liefern den Fahrern die notwendigen Voraussetzungen, um derart präzise zu fahren. (Weitere Informationen zu dieser Technik finden Sie im nächsten Artikel).

„Ich bin nicht sicher, ob die Ausführung mit irgendeinem anderen Lkw möglich gewesen wäre“, äußert Jens, nachdem er über viele Tage hinweg wieder und wieder mit Faith auf dem Seil trainiert hat.

Die noch nicht eröffnete Autobahn besteht aus einem geraden Abschnitt, einer langgezogenen Kurve und zwei Tunneln hinter dieser Kurve. Bevor die Lkw in die Tunnel hineinfahren und das Seil zwischen ihnen zerreißt, muss Faith es auf die andere Seite geschafft haben. Das Seil wird zu diesem Zeitpunkt zerrissen.

„Anfangs dachte ich, das würde niemals klappen“, meint Faith. „Wir haben immer wieder geübt und immer wieder bin ich abgestürzt. Aber dann spürte ich, dass es möglich ist, dass ich die neun Meter zum anderen Lkw rechtzeitig überqueren könnte.“

Sie macht einen konzentrierten Eindruck. Aus Spiel wird jetzt Ernst. Die Kameras laufen, der Augenblick der Wahrheit ist gekommen. Wird Faith es auf die andere Seite schaffen?

Die Lkw rasen die Autobahn entlang. Vorsichtig unternimmt Faith ihre ersten Schritte auf dem Seil. Der Hubschrauber saust, mit einem Teleobjektiv in der geöffneten Tür präpariert, an den Trucks vorbei. Die Windgeschwindigkeit ist oben auf dem Auflieger, wo wir sitzen, brutal, aber Faith ist entschlossen. Die Lkw fahren in die Kurve, und die Tunnel kommen bedrohlich näher. Faith schwankt... .


Fahrgefühl wie im Pkw

Zwei Weltneuheiten revolutionieren das Fahrverhalten. Mit vorderer Einzelradaufhängung und Zahnstangenlenkung verfügt der Volvo FH nunmehr über Vorzüge, die bislang nur Pkw vorbehalten waren.

Ein Lkw ist auf einer schmalen und unebenen Straße schwer in der Spur zu halten.

„Ein Pkw ist auf derselben Straße in der Regel einfacher im Handling. Der Fahrer sitzt hier viel tiefer und hat mehr Platz zum Fahrbahnrand“, erklärt Niklas Fröjd, Experte für Fahrzeugdynamik bei Volvo.

Und der Pkw hat einen weiteren Vorteil: die Einzelradaufhängung. Jedes Rad am Pkw hat seine eigene Achse, so dass es unabhängig von den anderen rollen kann.

„Am Lkw muss sich jedes Räderpaar eine Achse teilen. Daher beeinflusst ein Rad das andere beim Fahren“, führt Niklas Fröjd weiter aus.

Der neue Volvo FH gleicht dies ein wenig aus. Wenn Sie sich für die neue Einzelradaufhängung vorn (IFS) von Volvo entscheiden, werden Sie ein Fahrverhalten erleben, das unübertroffen ist.

„Den Fahrkomfort eines Pkw erhalten Sie bei allen neuen Volvo FH Lkw standardmäßig. Doch IFS geht sogar noch einen Schritt weiter. Der Lkw liegt damit noch ruhiger in den Kurven und fährt selbst bei holpriger Straße ruhig“, meint Niklas Fröjd.

IFS ist Grundvoraussetzung für die andere Weltneuheit in schweren Lkw: die Zahnstangenlenkung.

„Dank IFS liegt der Lkw noch ruhiger in den Kurven“

Diese in der Pkw-Industrie vorherrschende Technik vermittelt dem Fahrer das Gefühl einer besseren Kontrolle über Lenkung und Fahrbahnkontakt. Wenn Sie das Lenkrad in einem Fahrzeug mit Zahnstangenlenkung bewegen, reagieren die Räder ohne Verzögerung, anders als bei einer herkömmlichen Kugelumlauflenkung, die häufig Spiel hat.

„Hinsichtlich des Fahrverhaltens war der Unterschied zwischen einem Lkw und einem Pkw noch nie so gering“, meint Stefan Axelsson, Leiter des Volvo Teams, das für die Entwicklung des Fahrverhaltens verantwortlich ist.

Wenn es um das Fahrverhalten geht, vergisst man häufig, wie es sich auf die Effektivität des Fahrers und damit auch die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens auswirkt.

„Gute Handlingeigenschaften sorgen dafür, dass das Fahren weniger anstrengend ist. So bleibt der Fahrer wachsam und fährt sicherer“, erläutert Stefan Axelsson.

„Außerdem bekommt der Kunde einen besseren Eindruck vom Unternehmen, wenn der Fahrer in besserer Verfassung mit der Lieferung eintrifft.“

Alle Modelle besitzen neue Stoßdämpfer, leistungsfähigere Dämpferfedern und ein komplett neues Fahrgestell.

In allen neuen Volvo FH Lkw gibt es zahlreiche Verbesserungen achsgeometrischer Natur. Stoßdämpfer und Fahrgestellteile wurden in anderen Winkeln angebracht, so dass das Fahrgestell robuster wird.

„Ein Beispiel dafür sind die Aufhängungsfedern hinten am Fahrerhaus. Diese wurden 25 cm weiter voneinander entfernt angebracht, wodurch die Gierdämpfung um 50 Prozent verbessert wird“, erklärt Stefan Axelsson.

Ein weiterer bedeutender Fortschritt ist die hintere Aufhängung, die früher die Stöße von den Rädern auf das Fahrgestell übertrug.

„Nun sind die Stoßdämpfer in einem neuen Winkel angebracht, so dass die Energie stattdessen nach oben in den Auflieger geleitet wird“, erklärt Stefan Axelsson.

Ähnliche Anpassungen wurden in mehreren Bereichen des Volvo FH vorgenommen, der mit leistungsfähigeren Aufhängungsfedern ausgestattet wurde. Alles in allem konnte dadurch die Gierdämpfung um 100 Prozent verbessert werden. .

Was Sie sehen, sparen Sie auch ein

Kraftstoff

Der neue Volvo FH spart bis zu 10% Kraftstoff ein – und erfüllt die Euro 6-Norm.

World News

Sparsamer und bissiger. Diese Kombination hätte keiner für möglich gehalten, vor allem nicht bei gleichzeitiger Einhaltung der Euro 6-Anforderungen. Aber dank technischer Durchbrüche wie dem neuen Antriebsstrang mit der Bezeichnung I-Torque spart der neue Volvo FH bis zu 10 Prozent Kraftstoff ein.

„Gleichzeitig werden neue Maßstäbe für Fahreigenschaften gesetzt. Die Beschleunigung ist fantastisch“, sagt Mats Franzén, Verantwortlicher für Motorstrategien bei Volvo Trucks.

Die Resonanz ist bei Betätigung des Gaspedals sofort spürbar. Die Leistung ist augenblicklich abrufbar und steht bis zum Erreichen der Höchstgeschwindigkeit zur Verfügung. Ohne Unterbrechungen und ohne Leistungseinbrüche an Steigungen und in Kurven.

Allein der Kraftstoffverbrauch wurde zurückgeschraubt. In einem Jahr betragen die Einsparungen auf 140.000 Kilometer über 4.100 Liter.

„Wir arbeiten ständig an der Kraftstoffeffizienz, um hier einen Tropfen und dort einen Tropfen einzusparen. Aber hier handelt es sich um etwas ganz anderes, denn jetzt reduzieren wir den Kraftstoffverbrauch auf einen Schlag um bis zu 10 Prozent – das ist eine Revolution“, meint Mats Franzén. Und das trotz der allgemein bekannten Tatsache, dass Euro 6 sauberere Abgase bei höherem Energieverbrauch bedeutet – in der Tat rechnen die meisten Hersteller mit einer Steigerung des Kraftstoffverbrauchs um mehrere Prozent.

Ähnlich wie bei den im Rennsport verwendeten Getrieben besitzt das I-Shift 2 eine Doppelkupplung und wechselt die Gänge im Bruchteil einer Sekunde.

„Die Ursache für den Erfolg von Volvo sind verschiedene aufeinander abgestimmte Innovationen. Die wichtigste ist I-Torque, unser neuer Antriebsstrang für den Fernverkehr. I-See ist jedoch auch ein sehr wichtiger Faktor“, sagt Mats Franzén.

Mit I-See kann sich der Lkw an Steigungen erinnern und die Gänge zwecks Kraftstoffeinsparung optimal wechseln. (I-See ist jetzt mit Euro 5 verfügbar. Weitere Informationen über I-See finden Sie in dem nachfolgenden Artikel.)

Der neue Antriebsstrang baut auf einer Variante des effektiven D13-Motors von Volvo auf, der im Betrieb innerhalb eines schmalen Bereichs niedriger Drehzahlen – zwischen 900 und 1.200 Umdrehungen pro Minute – viel sparsamer arbeitet.

„Der Motor arbeitet bei wirklich niedrigen Drehzahlen am effektivsten. Es entsteht weniger Reibung, und es sind weniger Einspritzungen und Verbrennungen notwendig. Der Motor kann einfach leichter atmen“, erläutert Christian Nilsson, Projektmanager für die neuen Euro 6-Motoren.

Der neue D13-Motor nach
Euro 6 erzeugt ein höheres Drehmoment bei niedrigeren Drehzahlen.
Das I-Shift 2 von Volvo ist das weltweit erste Doppelkupplungsgetriebe für Schwerlastfahrzeuge.

„Es ist eine ganz neue Erfahrung, wenn man auf der Autobahn fährt und der Drehzahlmesser dauerhaft so niedrige Drehzahlwerte anzeigt. Sie können das Tempo erhöhen, ohne die Drehzahl zu steigern, und der Motor ist kaum zu hören.“

Dies wird durch das erhöhte Drehmoment von 2.800 Nm möglich. Dank der neu entwickelten Turbotechnologie ist auch die Leistung bei niedrigen Drehzahlen am höchsten. Dadurch fühlen sich 460 PS nach viel mehr an, obwohl der Motor so wirtschaftlich arbeitet.

Aber der Betrieb bei so niedrigen Drehzahlen wäre ohne das neue I-Shift 2-Getriebe nicht möglich. Es besitzt eine Doppelkupplung, sodass Gangwechsel viel schneller und ohne jeglichen Leistungsverlust erfolgen.

„Das ist einfach ein großartiges Gefühl. Leistung ist ständig vorhanden, bei Gangwechseln gibt es keinen Leistungseinbruch. Sie fließt einfach sanft und leise“, meint Björn Lyngsjö, Projektmanager für I-Shift 2.

Ähnliche Getriebe werden im Rennsport eingesetzt und neuerdings auch in Pkw verbaut, allerdings ist Volvo weltweit der erste Hersteller, der diese Technologie in einem Schwerlastfahrzeug zum Einsatz bringt.

„Das ist, als hätte man zwei I-Shift-Getriebe, zwischen denen man im Bruchteil einer Sekunde umschalten kann. Wenn Sie mit einem Getriebe im ersten Gang anfahren, ist der zweite Gang im anderen Getriebe bereits eingelegt“, sagt Björn Lyngsjö.

„Jetzt können Sie nach Ampelstopps mit Pkw Schritt halten.“

„Jetzt können Sie also nach Ampelstopps oder an nach Stopps an Mautstellen auf der Autobahn mit Pkw Schritt halten. Sie können schnell beschleunigen und dann einfach eine konstante Geschwindigkeit halten, auch wenn es viele Steigungen gibt. Das bedeutet eine höhere Produktivität“, meint Lyngsjö.

Scharfe Kurven sind mit I-Shift 2 ebenfalls leichter zu meistern.

„Es gibt kein Problem mit Gangwechseln inmitten einer Kurve – die Zugkraft ist stets vorhanden. Einer der Testfahrer meinte, die Antriebsräder würden sich förmlich an der Straße festsaugen.“

Der neue Antriebsstrang I-Torque ist nur mit dem neuen Euro 6-Motor lieferbar.

„Doch selbst mit dem aktuellen Euro 5-Antriebsstrang kann viel Kraftstoff eingespart werden. Jeder Käufer eines neuen Volvo FH erhält also durch den Einsatz von I-See und anderen Verbesserungen bereits einen viel wirtschaftlicheren Lkw“, verrät Mats Franzén. .


Der erste Lkw, der
sich an Steigungen erinnert
Versuchen Sie ihn zu schlagen. Sie haben 10 Sekunden, um die Steigungen im Gedächtnis zu behalten
Sie: 0
I-SEE: 0
00:00
SIE SIND DRAN I-SEE IST DRAN

    Kraftstoff sparen, auch auf der leichtesten Steigung

    World News

    Wenn Sie mit Ihrem neuen Volvo FH erstmals eine Steigung hochfahren, wird dies von I-See registriert, ausgewertet und gespeichert. Sollten Sie dann die Steigung ein zweites Mal anfahren, ruft das System seine Daten ab und übernimmt das optimale Geschwindigkeits- und Gangwechselmanagement. Dadurch werden bis zu 5 Prozent Kraftstoff gespart. I-See ist ein großer Durchbruch und jetzt auch mit Euro 5 lieferbar.

    „Wir haben es hier mit einer intuitiven Technologie auf höchstem Niveau zu tun. Man könnte meinen, je steiler der Berg, desto größer die Einsparungen. Tatsächlich entfaltet das System jedoch an gemäßigten Steigungen seine größte Wirkung“, erklärt Anders Eriksson, bei Volvo zuständig für I-See.

    Wie I-See durch die Erinnerungsfunktion bei Steigungen Kraftstoff spart.

    Wenn der Lkw einen einprogrammierten Streckenabschnitt erreicht, unterstützt I-See das intelligente Getriebe (I-Shift) dabei, Drehzahl und Gangwechsel bei größtmöglicher Kraftstoffeffizienz zu regeln. Insgesamt führt I-See sechs verschiedene Manöver zur Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs aus. Beispielsweise beschleunigt es rechtzeitig, um den Schwung optimal zu nutzen und so einen unnötigen Einsatz des Motors zu vermeiden.

    „Genau das machen gute Fahrer. Wenn man aber acht Stunden lang Lkw fährt, ist es unwahrscheinlich, dass man alles immer richtig macht. Wenn I-See sich um die Steigungen und Abfahrten kümmert, können Sie sich ganz auf andere Aspekte des Fahrens konzentrieren“, meint Anders Eriksson.

    Mit der effizientesten Einstellung der Geschwindigkeitsregelanlage kann der Kraftstoffverbrauch bei Einsatz von I-See um bis zu 5 Prozent gesenkt werden. Die Summe der Einsparungen hängt davon ab, wie oft I-See eingesetzt wird. Und da es selbsttätig lernt, werden keine Straßenkarten oder Updates benötigt. Auch das spart Geld.

    Zwar ist I-See eine wichtige Einzelmaßnahme zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit, doch es gibt noch weitere wichtige Faktoren. Eine davon ist I-Shift selbst, das automatisierte Zwölfganggetriebe von Volvo, das den optimalen Gang wählt, um Kraftstoff zu sparen.

    „Wenn Sie entdecken, wie schnell und reibungslos I-Shift die Gänge wechselt, werden Sie verstehen, warum es bei den Fahrern so beliebt ist“, sagt Anders Eriksson. .

    I-See besitzt Funktionen für sechs verschiedene Phasen einer Steigung

    Beschleunigt vor der Steigung Vermeidet möglichst ein Herunter-
    schalten bei Erreichen der Bergkuppe
    Verringert vor einem Gefälle die Ge-
    schwindig-
    keit
    Beginnt vor einem Gefälle mit dem Ausrollen Sorgt für optimales Bremsen auf Gefälle Löst am Ende des Gefälles die Bremsen

    Jeder
    Tropfen
    zählt
     
    PLATZ FÜR JEDE GRÖSSE Wählen Sie einen Fahrer, um den Sitz einzustellen

    Arbeitsplatz

    Ob groß oder klein, dick oder dünn, jeder Fahrer findet eine bequeme Position. Der neue Fahrersitz ist besser gepolstert und vielseitiger.

    Die Lösung für einen maßgeschneiderten Arbeitsplatz liegt im Lenkrad. Dank der verstellbaren Lenksäule, sonst nur aus der Pkw-Luxusklasse bekannt, lässt sich das Lenkrad kippen, und nicht mehr nur anheben oder absenken wie bisher.

    „Wenn Ihre Arme entspannt auf einem tiefer liegenden Lenkrad ruhen, dann lässt es sich angenehmer fahren“, erläutert Peter Johansson, Design-Ingenieur bei Volvo.

    Zusammen mit der Anhebe- bzw. Absenkfunktion lässt sich der Winkel des Lenkrads um bis zu 40 Grad verstellen – 10 Grad davon sind der Kippfunktion zu verdanken. Bei einem steiler gestellten Lenkrad fühlt man sich im Volvo FH wie in einem normalen Pkw. Dieses Gefühl wird durch die Einzelradaufhängung vorn, eine Weltneuheit beim Volvo FH, noch verstärkt.

    „Der Volvo FH ist das erste Modell mit verstellbarer Lenkwelle. Die Lösung für einen maßge-
    schneiderten Arbeitsplatz liegt im Lenkrad“

    Insbesondere große Fahrer werden den erweiterten Einstellbereich des Fahrersitzes zu schätzen wissen. Im neuen Volvo FH lässt er sich um vier Zentimeter weiter nach hinten verstellen. Insgesamt ist der Sitz um 24 Zentimeter in Längsrichtung verstellbar und markiert damit einen Bestwert in seiner Klasse. Der Einstellbereich in vertikaler Richtung beträgt bei diesem neuen Sitz zehn Zentimeter.

    Außerdem hat der Fahrersitz eine neue Form erhalten. Unter anderem bietet er einen besseren Seitenhalt sowie eine längere Beinauflage. Die Bein- oder Oberschenkelauflage ist eine knifflige Herausforderung: zu kurz ist schlecht, zu lang ist aber auch nicht gut, da sonst das Hinsetzen und Aufstehen erschwert wird.

    „Der neue Sitz ist fantastisch, wenn man sich klar macht, dass er für nahezu jede Körpergröße und Figur ausgelegt ist“, weiß Peter Johansson. .


    • Mit einem kurzen Blick alles Wichtige erfassen: Das ist die Idee hinter der neuen, übersichtlichen Instrumententafel. Die richtigen Tasten und Bedienelemente sind stets zur Hand. Und die Tasten, die Sie am häufigsten benötigen, lassen sich problemlos noch näher heranholen.

    • A

      A. Fahrerinformationsdisplay

      Das Fahrerinformationsdisplay mit integriertem Tachometer, digitalen Instrumenten und Anzeigen liefert die wichtigsten Informationen auf einen Blick. Darüber hinaus kann der Fahrer das Display individuell anpassen und mit Hilfe der Lenkradbedienelemente bis zu drei bevorzugte Instrumente wählen.

    • B

      B. Zweiter Bildschirm

      Der in die Instrumententafel integrierte zweite Bildschirm (SID - Secondary Information Display) verfügt über ein neues, kristallklares Display zur Navigation, 4 Kameras, - Musikauswahl, Mobiltelefon, sowie die Anzeige der Dynafleet-Kommunikation.

    • C

      C. Akustische und optische Hinweise

      Alle akustischen Signale wurden so überarbeitet, dass sie klar zugeordnet werden können und nicht irritieren. Die beleuchteten Bedienelemente verfügen jetzt über eine einheitliche Lichtquelle, wobei die Helligkeit vom Fahrer geregelt wird.

    • C

      C. Akustische und optische Hinweise

      Alle akustischen Signale wurden so überarbeitet, dass sie klar zugeordnet werden können und nicht irritieren. Die beleuchteten Bedienelemente verfügen jetzt über eine einheitliche Lichtquelle, wobei die Helligkeit vom Fahrer geregelt wird.

    • D

      D. Bedienelemente am Lenkrad

      Über einen Schalter am Lenkrad können Sie die Instrumententafel und den zweiten Bildschirm bedienen. Die Tasten selbst sind ergonomischer. So steht jetzt ein Handrad zur Verfügung, um unter anderem die Instrumente zu bedienen und eine bequemere Navigation durch die Menüs zu ermöglichen.

    • E

      E. Frei bewegliche Kippschalter

      Es stehen mehr Kippschalter zur Verfügung und viele davon sind beweglich. Jeder beweglichen Taste ist eine Funktion zugewiesen, die bei der Bedienung verändert wird.

    • F

      F. Verständliche Symbole

      Sämtliche Symbole auf Tasten und Bedienelementen wurden im Hinblick auf Einheitlichkeit und Klarheit neu gestaltet.

    • G

      G. Ergonomische Bedienhebel

      Alle Hebel und Bedienelemente sind nach ergonomischen Gesichtspunkten neu designt worden. Sie sind schnell zu finden und intuitiv bedienbar, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.

    • H

      H. Dimmbares Display

      Das digitale Display kann partiell abgedunkelt werden, sodass nur noch die gesetzlich unbedingt vorgeschriebenen Anzeigen leuchten. Bei stehendem Fahrzeug können selbst diese abgedimmt werden.

    Wenn der Fahrer den Blick nicht von der Straße abwenden muss, verringert sich das Unfallrisiko – dieser Gedanke liegt dem Design der Instrumententafel im neuen Volvo FH zugrunde. Das führte zu größerer Flexibilität der Instrumentenanordnung und weniger visuellen Ablenkungen.

    Die Designer haben sich bemüht, alles zu entfernen, was die Sichtlinie des Fahrers behindern könnte. Klare, glatte Flächen machen die Fahrerumgebung harmonischer. Ein gutes Beispiel ist der zweite Bildschirm (SID), der in die Instrumententafel integriert wurde und das Sichtfeld des Fahrers nicht beeinträchtigt.

    „Nicht nur die Instrumente müssen sich an der richtigen Stelle befinden“

    Ebenfalls wichtig ist die verbesserte Bildqualität der Anzeigebildschirme.

    „Bei den neuen Bildschirmen wurden Kontrast, Bildschärfe und Farben verbessert. Außerdem ist das Navigieren in den Menüs jetzt einfacher; man findet leichter, wonach man sucht“, berichtet Nina Theodorsson, die an der Entwicklung der neuen Instrumententafel mitgewirkt hat. So kommt man bequemer an die gewünschten Informationen.

    Aber nicht nur die Instrumente müssen sich an der richtigen Stelle befinden. Auch die zum Steuern des Fahrzeugs verwendeten Tasten und Hebel sollten einfach zu sehen und zu bedienen sein. Deshalb haben die Tasten jetzt charakteristische Oberflächen, die sich beim Berühren mit dem Finger auseinanderhalten lassen, und bieten ein deutliches Klick-Gefühl.

    Warum ein guter Fahrer der Schlüssel zu Rentabilität ist.

    „Der Fahrer oder Transportunternehmer kann die Position einiger Tasten anders anordnen, damit die am häufigsten verwendeten Funktionen am besten zu erreichen sind“, erklärt Nina Theodorsson.

    Die fest montierten Tasten sind überwiegend in der Nähe des Bereichs angebracht, den sie steuern. Die Tasten für die Fenster und Seitenspiegel befinden sich in der Tür, die für die gelbe Blinkleuchte und das Mikrofon an der Decke usw.

    „Sie sind genau dort, wo man sie am ehesten vermuten würde“, meint Nina Theodorsson.

    Position und Design von Bedienelementen ist eine passive Maßnahme, die dem Fahrer hilft, ohne Verzögerung die benötigten Informationen zu finden. Aber auch aktive Maßnahmen wurden weiterentwickelt, so zum Beispiel das Fahrerinformationssystem. Dieses kann ein eingehendes Telefonat zurückstellen, wenn eine Situation die volle Konzentration des Fahrers erfordert. Danach wird der Anruf sofort durchgelassen.

    „Ein weiteres Beispiel ist die Spurwechselunterstützungsfunktion, die jetzt ein stärkeres rotes Licht und einen deutlicheren Warnton hat“, erläutert Nina Theodorsson. „Zusammen tragen diese Änderungen zu einem sichereren Arbeitsplatz für Fahrer und weniger Schäden am Fahrzeug bei.“

    „Jetzt können die Fahrer ihren Blick dort halten, wo er sein sollte – auf der Straße.“ .

    Sehen Sie, wie
    viele Lkw-Fahrer in
    den neuen Volvo FH passen

    Raum

    Peter Johansson ist einer der Entwickler des neuen Fahrerhauses. Er erzählt uns, welche Herausforderung die Entwicklung einer effektiven Arbeitsumgebung darstellt, die gleichzeitig ein entspannendes Wohnzimmer sein soll. Oberstes Ziel war ein geräumigeres Fahrerhaus.

    Der erste Schritt waren aufrechte A-Säulen. Das neue Fahrerhaus ist auch höher und der Boden niedriger. Die Höhe des Motortunnels wurde halbiert, wodurch man sich leichter im Fahrerhaus bewegen kann.

    „Jetzt haben alle Fahrerhäuser volle Stehhöhe. Die aufrechten A-Säulen sorgen für zusätzliche zehn Zentimeter Luft zwischen Fahrersitz und Frontscheibe. Das gesamte Fahrerhaus ist heller und luftiger“, meint Peter Johansson, verantwortlich für Fahrerhausergonomie.

    „Jetzt haben alle Fahrerhäuser volle Stehhöhe“

    Insgesamt ist das Fahrerhaus um einen Kubikmeter gewachsen. Mehr Luft, aber auch mehr Stauraum.

    „Wo immer Sie im Fahrerhaus sitzen, Stauraum befindet sich in Reichweite. Die neuen Regalstege über den Türen beispielsweise. Sie sind ideal für kleine Gegenstände, die man oft im Fahrerhaus oder draußen benötigt“, sagt Peter Johansson.

    Die vergrößerte Fensterfläche trägt zum hellen und geräumigen Eindruck bei. Frontscheibe und Seitenfenster sind größer. Bei Bedarf kann ein zusätzliches Seitenfenster bestellt werden.

    „Und jetzt bekommen Sie dank des großen, gläsernen Sonnendachs, das auch als Notausstieg dient, jede Menge Tageslicht von oben“, erklärt Peter Johansson. .


    Was würden Sie mit an Bord nehmen
    - bei 300 Liter zusätzlichem Stauraum?

    Pfiffiger Stauraum für kompaktes Wohnen

    Der zusätzliche Kubikmeter Raum im neuen Fahrerhaus wurde gut genutzt. Nicht nur als zusätzlicher Stauraum, sondern für neue, funktionale Ideen, die die Mitnahme von zusätzlichen persönlichen Gegenständen und deren Benutzung an Bord erlauben.

    Das Design verbessert die Lebensqualität im Fahrerhaus. Eine der vielen funktionalen Ideen sind die Jalousien an den Staufächern, die Gegenstände am Herausfallen hindern.

    „Wir haben uns für Jalousien entschieden, weil sie die Qualitätsanmutung des Innenraums verbessern. Noch wichtiger ist aber, dass man sie vollständig öffnen kann, ohne dabei Wohnraum im Fahrerhaus einzubüßen“, erklärt Peter Johansson, Leiter der Ergonomieabteilung bei Volvo Trucks.

    Die vorderen Überkopffächer wurden vergrößert und besitzen herausnehmbare Regalböden. Das vereinfacht das Ordnen Ihrer Sachen und hält sie an Ort und Stelle. Die oberen Staufächer an der Rückseite des Fahrerhauses sind in verschiedenen Höhen erhältlich. Dadurch können Sie den Platz mit oder ohne zweite Liege optimieren.

    „Die Staufächer an der Rückseite besitzen im Gegensatz zu einem Kleiderschrank zu Hause seitwärts öffnende Jalousien und die Beleuchtung wird beim Öffnen automatisch eingeschaltet“, meint Peter Johansson.

    „Wir haben die Jalousien gewählt, weil sie die Qualitätsanmutung steigern“

    Es gibt sogar einen faltbaren Trockenschrank für nasse Kleidung, wenn der Fahrer vom Regen überrascht wurde.

    „Der Trockenschrank ist ein Stoffsack mit einem Gebläse am Boden. Bei Nichtgebrauch wird er einfach zusammengefaltet und verstaut. Er ist perfekt für eine Jacke und kleinere Gegenstände wie z. B. Hut und Handschuhe“, sagt Peter Johansson.

    Falls gewünscht, kann der Kühlschrank im Regal über der Liege eingebaut werden. Anderenfalls wird er unter der Liege bei den unteren Schubladen platziert.

    „Der Kühlschrank ist von 22 auf 33 Liter gewachsen und verfügt über ein Gefrierfach. Dadurch können Sie mehr Lebensmittel verstauen. Milchkartons und Flaschen stehen aufrecht. Es gibt sogar Platz für 1,5-Liter-PET-Flaschen – für gekühlte Getränke ist also gesorgt“, fügt Peter Johansson hinzu.

    Eine weiteres cleveres Detail ist die seitlich in der Instrumententafel verborgene Schublade, die einen stabilen Getränkehalter mit einem verborgenen Fach für persönliche Gegenstände kombiniert.

    • Wohnträume
      Skandinavien Durch ihre neue Form fühlt sich die Liege viel größer und bequemer an.
    • Der Geschäftsmann Hinter der Liege angebrachte Leselampen lassen sich genauer einstellen. Eine weitere befindet sich hinter dem Fahrersitz.
    • 1001 Nacht Der Stauraum wurde vergrößert, doch die Fächer sind hinter den Wänden und unter der Liege verborgen.

    Wohnkomfort

    Eine Oase auf der wüsten Autobahn

    Ein gut ausgestattetes und gemütliches Fahrerhaus ist mehr als nur Komfort – es ist ein Wettbewerbsvorteil. Bei der Suche nach den besten Fahrern gewinnt ein komfortables Fahrerhaus zunehmend an Bedeutung.

    Wenn ein Fahrer entspannen und gut schlafen kann, dann wirkt sich das auf die Bilanz aus. Höhere Effektivität, weniger Verletzungen, weniger Unfälle und mehr pünktliche Lieferungen.

    „Ein ausgeruhter Fahrer macht weniger Fehler und kostet einfach weniger Geld“, so Rikard Orell, Design Director bei Volvo Trucks.

    Für Transportunternehmer ist ein attraktives Fahrerhaus eine Voraussetzung für das Anwerben der besten Fahrer.

    „Gute Fahrer werden knapp. Die Transportunternehmer mit den besten Arbeitsbedingungen haben die besten Karten“, erklärt Rikard Orell.

    Darüber hinaus hat ein gutes Fahrerhaus Platz für Arbeit und Freizeit. Das war das Ziel beim neuen Volvo FH.

    „Wir haben das Fahrerhaus mit einem Business-Hotel verglichen. Es sollte sauber, aufgeräumt, effektiv und gleichzeitig gemütlich sein“, sagt Carina Byström, Innenraumdesignerin bei Volvo Trucks.

    Eines der Ziele war die Schaffung eines ruhigen Umfelds. Aus diesem Grund wird das Fahrerhaus von weichen, glatten Oberflächen und fließenden Formen dominiert.

    „Ein ruhiger, aufgeräumter Innenraum erleichtert dem Fahrer, sich auf das zu konzentrieren, was außerhalb des Fahrzeugs geschieht“, sagt Rikard Orell.

    Die Position der Instrumententafel trägt ihren Teil zur Konzentration bei. Vom Fahrersitz aus sind Schalter und Hebel zur Bedienung des Fahrzeugs bequem zu erreichen. In Form und Oberfläche wurden sie so gestaltet, dass man sie intuitiv finden und bedienen kann, ohne den Blick von der Straße zu nehmen.

    Sogar das Design trägt dazu bei, dass der Fahrer über lange Zeiträume hinter dem Steuer sitzen kann, ohne zu viele Pausen einlegen zu müssen.

    „Deshalb sind zahlreiche Einstellmöglichkeiten an Sitz und Lenkrad sowie die bequeme Erreichbarkeit von Essen und Trinken so wichtig“, sagt Carina Byström.

    Freizeit macht in einem aufgeräumten Fahrerhaus ebenfalls mehr Spaß. Die Einrichtung ist für ein komfortables und abwechslungsreiches Leben an Bord konzipiert. Staumöglichkeiten wurden erweitert, sind aber hinter den Wänden und unter der Liege verborgen, so dass der Innenraum trotzdem ordentlich aufgeräumt wirkt. Liege und Beleuchtung wurden ebenfalls verbessert.

    Im Fahrerhaus wurde viel Textilmaterial verwendet, was u. a. gut für einen niedrigen Geräuschpegel ist. Allerdings spielt auch Kunststoff eine wichtige Rolle im Innenraum. Hier stand hohe Qualität im Vordergrund.

    „In einem Lkw-Fahrerhaus gibt es mehr Verschleiß als Sie denken. Betrachten Sie nur ein Lenkrad, das ein paar Jahre alt ist“, sagt Rikard Orell.

    Für den Volvo FH wurden neue, haltbare Oberflächen entwickelt, die Geschmeidigkeit mit mattem Finish kombinieren. Diese Oberflächen behalten ihre hohe Qualitätsanmutung über eine lange Zeit – das gilt für die gesamte Inneneinrichtung.

    „Ich denke, die neuen Oberflächen haben eine bessere Haptik und sind schöner anzusehen“, fügt Carina Byström hinzu. .


    Keine heißen Nächte mehr

    I-ParkCool ist die Bezeichnung für die neue integrierte Standklimaanlage im Volvo FH, die Tausenden Fahrern einen guten Schlaf bescheren wird. Für die Standkühlung wurde eine Anzahl intelligenter Ideen verwirklicht. Das Gerät sollte beispielsweise die Stehhöhe im Fahrerhausinnenraum nicht verringern oder die Aerodynamik des Fahrzeugs verschlechtern.

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    In warmen Gefilden wird eine separate Standkühlung oft zum Kühlen des Fahrerhauses bei abgestelltem Motor verwendet. Bei Anbringung im Fahrerhaus oder auf dessen Dach wird entweder der Platz für den Fahrer beeinträchtigt oder der Kraftstoffverbrauch steigt. Diesbezüglich ist der Volvo FH einzigartig: Er verfügt über eine speziell entwickelte integrierte Standkühlung.

    Da die I-ParkCool in das Fahrerhaus integriert ist, gibt es keine Kompromisse bei der Stehhöhe, der Aerodynamik oder beim Zugang zur Notausstiegsluke. Außerdem ist sie leichter als andere Kühlaggregate. Und es gibt noch weitere intelligente Funktionen: „Gesteuert über die Standkühlungsfunktion arbeiten Standkühlung und Standheizung bei Bedarf zusammen. Wenn die Temperatur im Laufe der Nacht fällt, hält die Standheizung automatisch die vom Fahrer gewählte Temperatur aufrecht“, erklärt Ulf Björkerud, Entwickler bei Volvo Trucks.

    „I-ParkCool hält eine angenehme Temperatur aufrecht – ohne das Risiko einer leeren Batterie am nächsten Morgen“

    Die Standkühlung wird hauptsächlich zu Beginn der Nacht und nach Sonnenaufgang benötigt. In der Mitte der Nacht fällt die Temperatur häufig und es wird kalt im Fahrerhaus. I-ParkCool hält die ganze Nacht über eine angenehme Temperatur aufrecht – ohne das Risiko einer leeren Batterie am nächsten Morgen.

    „Ein erholsamer Schlaf verbessert Effizienz und Sicherheit. Ein Fahrer, der für ein Nickerchen anhalten muss – oder sogar noch schlimmer, der am Steuer
    einnickt –, stellt eine Gefährdung für sich selbst, den Transportunternehmer und andere Verkehrsteilnehmer dar“, meint Ulf Björkerud.

    Wenn der Fahrer mitten an einem heißen Tag eine Pause einlegt, kann I-ParkCool die Kühlwirkung für bis zu einer Stunde lang verstärken. Die Standkühlung besitzt außerdem eine eingebaute Zeitschaltuhr.

    Die Kühlung ist sehr effektiv, weshalb sie oft nur über kurze Zeiträume arbeiten muss. In Verbindung mit einem niedrigen Geräuschpegel im Fahrerhaus und der komfortablen neuen Liege steht einem erholsamen Schlaf nichts im Wege. Sogar in diesen heiß-kalt-heißen Nächten.

    .
    Nasse Arbeitshandschuhe brauchen normalerweise einen oder zwei Tage zum Trocknen.

    Die Details machen den Unterschied.

    Es gibt zahlreiche kleine Verbesserungen im neuen Volvo FH. Kleine Dinge, die auf einer langen Reise einen großen Unterschied machen können.

    Eines dieser kleinen Dinge ist der Trockenschrank. „Der Trockenschrank ist ein Stoffsack mit einem Gebläse am Boden. Bei Nichtgebrauch wird er einfach zusammengefaltet und verstaut. Das bedeutet, dass er im Fahrerhaus nur sehr wenig Raum einnimmt“, erklärt Peter Johansson, Leiter der Ergonomieabteilung bei Volvo Trucks.

    Zwar halten sie sich die meiste Zeit im Fahrerhaus auf, aber Lkw-Fahrer verbringen auch einige Zeit draußen. Zum Beispiel beim Laden und Koppeln. An Regentagen wird der Fahrer dabei nass. Die Reise dann in trockenen Kleidern beginnen zu können, kann die Lage retten.

    „Es gibt ausreichend Platz für eine Jacke und kleinere Gegenstände wie z. B. Hut und Handschuhe. Und natürlich Socken für Tage mit besonders schlechtem Wetter“, erzählt Peter Johansson.

    Die neue Liege ist eine weitere Verbesserung. Sie hat eine bequemere Matratze und wurde an den wichtigsten Stellen verbreitert: um 4 Zentimeter am Kopf und 5,5 Zentimeter an der Hüfte. Das Fußende dagegen ist 4 Zentimeter schmaler geworden, um mehr Platz für den Fahrersitz zu schaffen.

    „Das klingt vielleicht nicht viel, nur ein paar Zentimeter, aber das sind wichtige Zentimeter. Die Liege im neuen Volvo FH fühlt sich viel größer an“, berichtet Peter Johansson.

    Besondere Mühe haben die Volvo Ingenieure auf die Fahrerhausbeleuchtung verwendet. Zwei neue Deckenlampen sorgen für die Gesamtbeleuchtung, und hinter Ihnen, sowohl an der Liege als auch über dem Fahrersitz, wurden Leselampen mit verstellbarem Winkel angebracht, um optimales Licht zu bieten.

    „Wir haben durch bessere Anordnung der Lampen versucht, das Fahrerhaus völlig schattenfrei zu halten. Und wir haben viel mit indirektem Licht gearbeitet, damit der Fahrer nicht geblendet wird. Ein Beispiel dafür ist die Einstiegsleuchte, die die Stufen anstrahlt, ohne in Ihre Augen zu leuchten“, erzählt Peter Johansson.

    Auch die Staufächer sind jetzt besser beleuchtet. In dem Fach über der Liege schalten sich automatisch Lampen ein, wenn Sie die Klappe öffnen.

    Beim Fahren im Dunkeln profitieren Sie von der verbesserten Nachtbeleuchtung – rote LED-Lampen, die Sie eingeschaltet lassen können, ohne Ihre Nachtsicht zu ruinieren.

    „Auch die Bedienung der Lampen von der Liege aus wurde verbessert. Mit der neuen Bedienkonsole können Sie die Beleuchtung sogar dimmen, oder Sie können mit den Lichtschaltern eine der festen Beleuchtungsstärken auswählen“, berichtet Peter Johansson.

    Wenn Sie möchten, können Sie den Kühlschrank auf dem Regal über der Liege installieren lassen. Andernfalls wird er unter der Liege montiert. Mit seinen 33 Litern fasst er eine ansehnliche Menge Lebensmittel und sogar 1,5-Liter-PET-Flaschen. Damit kalte Getränke immer noch kalt sind, wenn Sie sie trinken.

    Wenn eine Flasche Wasser einfach nicht ausreicht, können Sie den Spezialbehälter mit eigenem Auslaufventil befüllen. Der Behälter passt in einen zusätzlichen Stauraum unter dem Boden und fasst ca. 7 Liter. Einfach herausziehen, das Auslaufventil drehen und trinken.

    Der Motortunnel ist jetzt nur noch halb so hoch. Dadurch ist der Boden ebener und einfacher begehbar. Ein dicker Teppich auf dem Boden sorgt für noch größeren Komfort.

    Noch mehr kleine Verbesserungen: Wie wäre es mit einem werksseitig eingebauten Mikrowellengerät als Sonderausstattung? Außerdem erhältlich sind ein TV-Standfuß sowie eine elektrisch oder manuell verstellbare Liege. Der Beifahrersitz ist drehbar, und der Tisch lässt sich jetzt leichter aufstellen. Dann gibt es noch die Universalvorrichtung für...

    Zahlreiche kleine Verbesserungen, alle mit demselben Zweck – dem Lkw-Fahrer das Leben an Bord ein wenig angenehmer zu machen. .

    Sicherheit

    Größere Fenster, eine umgestaltete Instrumententafel und neue Außenspiegel verbessern die Sicht des Fahrers und reduzieren das Unfallrisiko. Im Großen wie im Kleinen.

    Insgesamt wurde die nutzbare Fensterfläche des Lkw um 17 Prozent vergrößert. Am meisten macht sich das bei den Seitenfenstern bemerkbar.

    „Die Unterkante des Fensters fällt nach vorn ab, wodurch der Fahrer besser erkennen kann, ob sich etwas oder jemand nah am Fahrzeug befindet“, so Hanna Degerman, zuständig für die Sicht.

    „Nichts sticht hervor oder stört die Sicht“

    Mit besserer Rundumsicht um das Fahrerhaus kann der Fahrer niedrige Hindernisse umfahren und teure Schäden vermeiden.

    Zusammen mit der neuen, aufrechter stehenden A-Säule sorgen die neu geformten Spiegel für ein um 10 Prozent größeres Sichtfeld. Auf der Beifahrerseite ist das Sichtfeld um 20 Prozent größer geworden.

    Eine weitere wichtige Verbesserung ist das Design der Instrumententafel. Die neue Form ist weniger aufdringlich.

    „Die gesamte Instrumententafel hat ein neues, die Übersicht und Ablesbarkeit verbesserndes Erscheinungsbild. Nichts sticht hervor oder stört die Sicht. Dazu gehört das neue, vollständig integrierte Informationsdisplay, das nicht wie bei den vorherigen Modellen hervorsteht“, sagt Hanna Degerman.

    Eine weitere Neuheit ist die Möglichkeit zum Anschluss von bis zu vier Kameras an das Informationsdisplay. Bisher konnte nur eine angeschlossen werden. Das verbessert die Sicherheit z. B. beim Rückwärtsfahren, Laden oder Abkoppeln. .


    Der sicherste Volvo der Welt

    Das neue Volvo Fahrerhaus ist das bislang stabilste. Und der weltweit härteste Crashtest zeigt, das Fahrer bei einem Aufprall mit 80 km/h auf ein stehendes Objekt eine gute Überlebenschance haben.

    Mit der Volvo FH Modellreihe wurden über 1.000 Computersimulationen und 20 reale Crashtest durchgeführt. Das geht weit über die Standardtests hinaus. Obwohl es nicht länger vorgeschrieben ist, fährt Volvo mit dem Testen seiner Fahrzeuge nach schwedischen Normen fort – international bekannt als „Der schwedische Aufpralltest“ und „Der weltweit härteste Crashtest“.

    „Sogar die Kaffeemaschine wurde Crashtests unterzogen“

    Simulationen und Tests machten die Konstruktion einer Fahrerhausstruktur möglich, die dem Fahrer maximalen Schutz bietet. Das Fahrerhaus ist größer und stabiler geworden.

    Die bislang kräftigste Fahrerhauskonstruktion von Volvo wurde umfassenden Crashtests unterzogen.

    Crashtests bestätigen die Vorteile der neuen Fahrerhausstruktur. Der Crashtest-Dummy überlebt den härtesten Test: Einen Aufprall mit 50 km/h auf ein feststehendes Hindernis in Lkw-Form. In der Realität ist dieser Test mit einem Aufprall bei 80 km/h auf einen stehenden Lkw vergleichbar, und man kann auch hier davon ausgehen, dass der Fahrer den Crash überleben würde.

    „Beim neuen FH hatten wir die Möglichkeit, die Fahrerhausstruktur ohne Beschränkungen von Grund auf zu konstruieren. Wir haben diese Gelegenheit genutzt und den sichersten Lkw gebaut, den es je von uns gab“, erklärt Matti Koponen von Volvo Cab Engineering voller Stolz. Einzig bei Volvo werden die Tests mit vollständiger Inneneinrichtung und gefüllten Staufächern durchgeführt.

    „Bei einem Aufprall darf es keine Verletzungsgefahr durch Gegenstände im Fahrerhaus geben. Sogar die Kaffeemaschine muss an Ihrem Platz bleiben“, sagt Ulf Torgilsman, Aufprallspezialist bei Volvo Cab Engineering. .


    Sehen Sie
    das Licht?

    Der Volvo FH ist weltweit der erste Lkw mit einer serienmäßigen Notausstiegsluke. Es handelt sich um ein erheblich vergrößertes Sonnendach. Die Zugabe ist natürlich ein helles und luftiges Fahrerhaus.

    Die Hälfte aller Lkw-Unfälle endet mit einem Überschlag des Fahrzeugs. Das Verlassen eines auf der Seite liegenden Lkw kann extrem schwierig sein. Und das Heraustreten der Windschutzscheibe ist keine Option mehr, da diese jetzt geklebt ist. Die Lösung ist deshalb eine Notausstiegsluke.

    „Es kam für uns niemals in Frage, ein Fahrerhaus ohne Notausstieg zu bauen“

    „Es kam für uns niemals in Frage, ein Fahrerhaus ohne Notausstieg zu bauen.“

    „Wenn die Windschutzscheibe geklebt werden sollte, musste es eine andere Fluchtmöglichkeit für den Fahrer geben. Das war eine absolute Notwendigkeit“, erläutert Ulf Torgilsman, Aufprallspezialist.

    Dachluke am Tag und Notausstieg für den Ernstfall.

    Deshalb besitzt jeder Volvo FH jetzt eine Dachluke, die auch als Notausstieg dient. Sie misst 50x70 Zentimeter, wodurch sogar sehr große Fahrer leicht herausklettern können.

    Darüber hinaus entspricht die Dachluke den Vorgaben für Notausstiege beim Transport von Gefahrgütern, wie z. B. Kraftstoff oder anderen Substanzen.

    Für zusätzlichen Komfort sorgt das durch die Dachluke einfallende Tageslicht. Es verbessert das Wohlbefinden des Fahrers und reduziert den Bedarf an elektrischer Beleuchtung.

    „Ein angenehmes Fahrerumfeld ist für die Sicherheit ebenfalls wichtig. Es erleichtert dem Fahrer, konzentriert zu bleiben. Man könnte also sagen, dass der Notausstieg die Wahrscheinlichkeit, in einem Notfall gebraucht zu werden, verringert“, meint Matti Koponen bei Volvo Cab Engineering. Das passt gut zu dem Ziel von Volvo, sichere Lkw zu bauen. .


    Ein 20-Zentimeter-Lebensretter

    Volvo war der Vorreiter beim Front-Unterfahrschutz, der verhindert, dass ein Pkw unter einen Lkw fahren kann. Im neuen Volvo FH wurde dieser Schutz noch weiter verbessert – weit über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Die verbesserte Schutzvorrichtung wird viele Leben retten.

    „Der neue Front-Unterfahrschutz ist wie eine zusätzliche Nase am Fahrzeug. Der alte Unterfahrschutz konnte sich bei einer Kollision um 10 cm verformen. Der neue verformt sich um 20 cm“, sagt Peter Rundberget, Fahrerhaus- und Sicherheitsentwickler bei Volvo.

    „Der neue Front-Unterfahrschutz ist wie eine Extra-Nase“

    Der Front-Unterfahrschutz, oder auch FUPS genannt, dient dem Schutz von Pkw-Fahrern bei einer Kollision mit einem Lkw. Auf jeden bei einem Unfall zwischen Pkw und Lkw umgekommenen Lkw-Fahrer kommen neun getötete Pkw-Insassen. Natürlich ist ein Unfall mit Todesopfern eine traumatische Erfahrung, von der sich viele Lkw-Fahrer nicht wieder erholen. Ein gutes FUPS ist daher von allgemeinem Interesse.

    Der FUPS von Volvo absorbiert bei einer Kollision einen Teil der Energie, indem es nach hinten unter den Lkw gedrückt wird und wie ein Stoßdämpfer auf den Pkw wirkt. Aber die Entwicklung dieser neuen Schutzvorrichtung war alles andere als einfach. Während der Gesetzgeber größeren Schutz fordert, wollen die Transportunternehmen kein zusätzliches Gewicht.

    „Wir wollten einen Unterfahrschutz bauen, der ohne zusätzliches Gewicht Energie absorbiert. Tatsächlich haben wir ihn sogar leichter gemacht. Teil der Lösung war eine Aluminiumkonstruktion“, sagt Peter Rundberget.

    Der neue Front-Unterfahrschutz wurde 500 Mal in Computersimulationen und ein Dutzend Mal bei echten Crash-Tests untersucht.

    „Wir wollten mit diesem System über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. Deshalb haben wir viele neue Varianten der Tests entwickelt und decken jetzt über 10 weitere unterschiedliche Kollisionssituationen ab. Ich bin überzeugt, dass sich dies in zukünftigen Statistiken niederschlägt“, so Peter Rundberget.

    Unfallstatistiken zeigen, bei wie vielen Unfällen es Verletzte und Tote gibt. Diese Fakten alleine sind schon schlimm genug. Hinzu kommt aber noch, dass viele Lkw-Fahrer sich niemals mehr von einem Unfall mit einem getöteten Pkw-Fahrer erholen. Zudem zeigen die Statistiken nicht, wie viele den Beruf wechseln und was dieser Verlust an Kompetenz und Erfahrung letztlich auch die Transportunternehmer kostet. Wenn derartige Statistiken vorhanden wären, würden sich zweifellos die Vorteile eines effektiven Unterfahrschutzes zeigen. .

     
    Vorsicht
    Lkw!
    In Nächten wie dieser ist der verbesserte Schutz des neuen Volvo FH eine echte Stütze. Sehen Sie
    sich die fünf neuen Sicherheitsmerkmale einmal näher an.

    Prävention

    Wenn es draußen stockfinster ist, kann der Fahrer mit der Annäherungsbeleuchtung den Innenraum und die Umgebung des Fahrzeugs aus der Ferne aufleuchten lassen.

    „Dadurch wird erkennbar, ob sich jemand außerhalb oder innerhalb des Lkw aufhält (und ein Überfall wird vermieden). Die aktivierte Beleuchtung besteht aus Scheinwerfern und Rückleuchten an Lkw und Anhänger/Auflieger, Seitenleuchten und Innenbeleuchtung“, erläutert Carl Johan Almqvist, zuständig für Verkehrs- und Produktsicherheit bei Volvo Trucks.

    Schlösser und Alarmanlage wurden verbessert. Darüber hinaus kann der Anhänger/Auflieger über Sensoren an die Alarmanlage angeschlossen werden, die ausgelöst wird, wenn jemand die Tür des Anhängers/Aufliegers öffnet. Zusätzlich wird durch die Auswahl von Verbundglasscheiben ein Einbruch in das Fahrerhaus erschwert.

    Beim Volvo FH können Sie mit der Schlüsselanhänger-Fernbedienung die Fahrertür alleine, ohne die Beifahrertür, entriegeln. Sie drücken einmal für die Fahrertür und zweimal für beide Türen.

    „Dadurch wird das Risiko ungebetener Gäste verringert, die durch die Beifahrertür einsteigen, während der Fahrer auf seiner Seite des Fahrerhauses einsteigt“, sagt Carl Johan Almqvist. Zur weiteren Verbesserung der Fahrersicherheit kann der Kühlergrill mit einem elektromechanischen Schloss ausgerüstet werden. Auch das Lenkradschloss arbeitet elektromechanisch. .


    Jetzt bekommen Sie in ganz Europa sofort Hilfe in Ihrer Landessprache. Diese serienmäßig in den neuen Volvo FH eingebaute, intelligente neue Technologie erhöht die Sicherheit für den Fahrer und reduziert Standzeiten für das Unternehmen. Wenn etwas wirklich schief läuft, einfach die Taste drücken: Hilfe ist nie weit entfernt.

    Eine Panne, ein Reifenschaden oder ein Riss in der Frontscheibe kann bei jedem Lkw auftreten. Aber wenn das mit einem Volvo passiert, werden Sie nicht allein gelassen. Und Hilfe kommt jetzt sogar noch schneller.

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    „Man kann es einfach nicht leugnen – Pannen sind nicht zu verhindern. Aber wir können dafür sorgen, dass Hilfe in einem solchen Fall so einfach wie möglich zu erhalten ist. Genau darum geht es bei Volvo Action Service On Call. Drücken Sie einfach die VAS-Taste – und bald ist Hilfe auf dem Weg“, sagt Christian Gustavsson, zuständig für Volvo Trucks Service.

    Wenn der Fahrer die Taste drückt, erfolgt automatisch ein Anruf beim Call Center des Volvo Action Service, wo der Fahrer mit einem Mitarbeiter seiner Landessprache verbunden wird. Der Mitarbeiter erhält augenblicklich Informationen darüber, von welchem Lkw der Anruf kommt und wo dieser sich befindet.

    „Das Call Center erfährt sofort Ihren exakten Standort“

    Der Fahrer kann sich auf die Schilderung des Vorfalls konzentrieren. Zusammen mit den Fehlercodes vom Lkw hilft diese Schilderung der Werkstatt beim zeitnahen Erkennen des Problems. Ausfälle sind teuer – Verfügbarkeit ist eine wichtige Voraussetzung für Rentabilität.

    Volvo Action Service On Call – schnelle Hilfe, wenn Sie sie am meisten brauchen.

    „Da das VAS Call Center sofort exakte Informationen erhält, ist das Fahrzeug oft viel schneller wieder einsatzbereit. Die Tatsache, dass Hilfe auf jeden Fall nur einen Knopfdruck entfernt ist, wirkt beruhigend auf den Fahrer“, meint Christian Gustavsson.

    „Ein großer Vorteil ist, dass das Call Center sofort den exakten Standort des Lkw erfährt. Durchschnittlich dauert es acht Minuten, bis der Fahrer den exakten Standort des Lkw durchgegeben hat. Im Falle einer Panne sind das wertvolle Minuten. Dank des integrierten GPS dauert es mit der VAS-Taste eine Sekunde“, sagt Christian Gustavsson.

    Die Taste verbessert die Sicherheit auch in anderer Hinsicht. Der Volvo Action Service kann dem Fahrer helfen, falls dieser krank wird oder wegen eines Notfalls in der Familie schnell nach Hause muss. Hilfe kann auch durch Anmietung eines anderen Fahrzeugs oder Anhängers/Aufliegers während der Ausführung von Reparaturen geleistet werden.

    Der Volvo Action Service steht rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr zur Verfügung. Angeschlossen ist ein Netz von mehr als 1.100 Werkstätten in Europa. Sie brauchen daher nicht lange auf Hilfe zu warten, egal, wo Sie sich befinden oder wie spät es ist. Jeder Fahrer eines neuen Volvo FH hat Zugriff auf den Volvo Action Service. .

    Machen Sie Ihren
    Fahrer leistungsfähiger
    und geben Sie ihm eine Fernbedienung

    Be- und Entladen

    Erinnern Sie sich noch, wie es war, als Sie zum Umschalten des Senders zum Fernseher laufen mussten? Es hört sich altmodisch an, aber das ist für einen Lkw-Fahrer beim Laden Realität. Bis jetzt. Mit der drahtlosen Fernbedienung kann häufiges und unnötiges Ein- und Aussteigen vermieden werden.

    Sie drücken eine Taste, und das Fahrzeug regelt sich selbst auf die Höhe der Laderampe ein. Die Ladebordwand wird geöffnet und der Ladevorgang beginnt – das Display bestätigt eine gleichmäßige Verteilung der Ladung ohne Überschreitung der maximalen Achslast. Nach dem Beladen schließen Sie die Ladebordwand, steigen ein und fahren los.

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    Die Fernbedienung spart Zeit, unabhängig davon, ob der Fahrer oder eine andere Person das Laden übernimmt. Da das Display eine Reihe von Daten von der Lastanzeige anzeigt, kann ein Überladen und eine ungleichmäßige Verteilung der Ladung ohne ständiges Ein- und Aussteigen zur Kontrolle der Anzeige vermieden werden.

    „Vor ein paar Jahren haben Fahrer mit dem Testen der ersten Fernbedienung begonnen. Die Reaktionen auf den Prototyp waren sehr positiv, so dass wir ihn zur Serienreife gebracht haben“, erläutert Markus Olsson, Komponentenspezialist, der in der Entwicklung der Fernbedienung bei Volvo arbeitet.

    Mit der Fernbedienung kann die Aufhängung angehoben und abgesenkt, der Lkw zu einer Seite geneigt, die Ladebordwand betätigt, die Beleuchtung beim Laden ein- und ausgeschaltet, der Motor gestartet, gestoppt und geregelt sowie das Fahrzeug verriegelt werden.

    Die Fernbedienung hat drei verschiedene Modi: Laden, Ausrüstung und Wechselaufbau. Die in jedem Modus verfügbaren Funktionen werden weitestgehend vom Fahrer bestimmt.

    „Wenn man neben dem Lkw stehen und ihn von der Seite sehen kann, wird die Arbeit viel einfacher. Ich bin überzeugt, dieses kleine Spielzeug wird noch äußerst nützlich sein“, versichert Markus Olsson. .

    Besser, schneller, reibungsloser

    Die Zeiten ändern sich für Fahrer, die Ihren Tag mit dem Wechseln von Ladung und Anhängern/Aufliegern verbringen. Mit kleinen technischen Ideen lassen sich große Aufgaben besser, schneller und reibungsloser bewältigen.

    Man stelle sich vor, der Anhänger/Auflieger kann zu einer Seite geneigt werden, wenn die Laderampe nicht waagerecht ist. Das geschieht durch Anheben und Absenken der Federung auf einer Seite des Lkw. Zusammen mit der Möglichkeit des Anhebens und Absenkens der vorderen oder hinteren Aufhängung wird der Anhänger äußerst vielseitig einsetzbar.

    „Sie können rückwärts näher an niedrige Objekte heranfahren“

    Schneller Austausch von Wechselaufbauten. Mit der drahtlosen Fernbedienung ist der Austausch von Wechselaufbauten jetzt einfacher. Aus zwei festgelegten Positionen sind drei geworden, die alle gespeichert werden können. Das bedeutet, der Fahrer kann drei Standardhöhen für Wechselaufbauten speichern und die Fahrzeughöhe mit einem Tastendruck einstellen, anstatt sie jedes Mal manuell anzupassen.

    Erinnert sich an die Laderampe. Es gibt sogar eine festgelegte Einstellung für das Beladen. Der Fahrer kann vier verschiedene Höhen speichern, so dass sich der Lkw per Knopfdruck auf die voreingestellte Höhe einrichtet: eine Zeiteinsparung für Fahrer, die oft die gleichen oder ähnliche Laderampen anfahren.

    Eine Lastanzeige, die Sie selbst kalibrieren können. Um Werkstattzeit und Kosten zu sparen, nutzen Fahrer oder Transportunternehmer jede verfügbare Waage zum Kalibrieren der Lastanzeige. Die Kalibrierung erfolgt im Fahrerhaus mit der Lastanzeige – wo Daten für bis zu 20 verschiedene Anhänger/Auflieger gespeichert werden können.

    Mehr Luftfederungs-Hubhöhe hinten. Die vergrößerte Hubhöhe ist beim Wechsel von Aufliegern hilfreich, da der Fahrer das Fahrzeug weit genug absenken kann, um rückwärts unter den Auflieger zu fahren. Zudem ist die Aufhängung mit einem umgedreht montierten Querstabilisator ausgestattet, so dass Sie rückwärts näher an niedrige Objekte wie z. B. Laderampen oder Asphaltfertiger heranfahren können. .

    Mobiler
    Service

    Betriebszeit

    Mit dem neuen Volvo FH kann die Verfügbarkeit mehr als je zuvor gesteigert werden. Dank seiner neuen Technologie kann die Werkstatt eine Prüfung von wichtigen Teilen durchführen, während er unterwegs ist. Dadurch kann die Wartung nach dem tatsächlichen Bedarf geplant werden.

    Diese Weltneuheit wurde durch das Telematics Gateway ermöglicht, der Kommunikationseinheit im Volvo FH, durch die Lkw, Fahrer und Transportunternehmer in verschiedenen Situationen einen Schritt voraus sind. Damit Wartungsarbeiten nur bei Bedarf erfolgen, sendet das System einen Bericht an die Werkstatt, so dass der Mechaniker den Zustand wichtiger Bauteile wie z. B. Bremsbeläge, Kupplung, Batterie und Lufttrockner bewerten kann.

    „Falls diese in einem besseren Zustand als erwartet sein sollten, kann die Werkstatt den Serviceplan anpassen, so dass das Fahrzeug erst dann gewartet wird, wenn es wirklich notwendig ist“, so Christian Gustavsson, Leiter von Volvo Trucks Service in Europa.

    Als Teil des neuen Volvo Service-Vertrags Gold braucht sich der Kunde nicht um den Serviceplan kümmern und kann dies der Werkstatt überlassen. Der Mechaniker verfolgt die Laufleistung des Lkw, wie schnell Bauteile verschleißen, und passt den Serviceplan entsprechend an. Bei Bedarf ruft er den Lkw zur Wartung.

    „Durch die Fernüberprüfung des Verschleißes muss das Fahrzeug die Werkstatt nicht zu oft aufsuchen – doch wird die Wartung rechtzeitig durchgeführt, bevor es zu spät ist“, erläutert Christian Gustavsson.

    „Es ist so, als ob man einen virtuellen Mechaniker  an Bord hätte“

    Die Wartung hat sich damit auf die individuellen Bedürfnisse von Lkw optimal eingestellt. Die Tatsache, dass so viele Teile bei einem Lkw gewartet werden müssen, bedeutet, dass diese, auf objektiven Fakten basierende Wartung, eine deutliche Auswirkung auf die Verfügbarkeit des Lkw und die Rentabilität des Transportunternehmers haben wird.

    „Der Transportunternehmer kann den Lkw effektiver nutzen – und transportiert mehr Tonnenkilometer“, ergänzt Christian Gustavsson.

    Im Falle einer Panne sendet das Kommunikationsgerät den Fehlercode an den Volvo Action Service, der eine nahe gelegene Volvo Werkstatt kontaktiert, so dass die richtigen Mechaniker, Werkzeuge und Ersatzteile zur Reparatur des Fahrzeugs ausgesandt werden können.

    „Wenn ein Mechaniker stundenlang unterwegs ist, um den Fehler herauszufinden, und dann wieder zur Werkstatt zurück muss, um die richtigen Teile zu holen, ist das eine schreckliche Verschwendung von Ressourcen“, fasst Christian Gustavsson zusammen.

    „In solchen Situationen kann eine Ferndiagnose sogar bedeuten, dass der Lkw nach der Reparatur seinen Liefertermin noch einhalten kann. Es ist so, als ob man einen virtuellen Mechaniker an Bord hätte.“ .


    100% Verfügbarkeit.
    Ein in Gold unterschriebenes Versprechen.

    Viele Transportunternehmer haben entdeckt, dass ein Volvo Servicevertrag der richtige Weg zur Erhöhung der Fahrzeug-Verfügbarkeit ist und konzentrieren sich aufs Geldverdienen. Bisher war der Volvo Gold-Servicevertrag die beste Lösung. Aber mit einem besseren Volvo FH kann man jetzt sogar eine noch bessere Geschäftsprognose erwarten.

    Der neue Volvo Service-Vertrag Gold bietet 100 % Verfügbarkeit. Und das ist ein Versprechen.

    Wie das möglich ist? Wie bei einer Partnerschaft trägt der neue Vertrag dazu bei, dass Volvo das Unternehmen seines Kunden besser versteht. Zusammen mit der Kommunikationsfähigkeit des neuen Volvo FH kann die Werkstatt eine proaktive Rolle übernehmen – die Prüfung wichtiger Bauteile, während der Lkw im Einsatz ist, und die Anpassung des Serviceplans an die tatsächlichen Gegebenheiten. Und da die Realität nie vollständig berechenbar ist, gibt es da noch den Volvo Action Service On Call und ein Netz von 1.100 Werkstätten – jede darauf bedacht, auf Anhieb die richtige Diagnose zu stellen und die richtige Reparatur durchzuführen.

    Was uns zu einem weiteren, in Gold geschriebenen Versprechen führt – der Mobilitätsgarantie. Im Fall einer Panne sorgen wir dafür, dass der Lkw innerhalb der vereinbarten Zeit wieder fahrbereit ist. Und wenn es länger dauert, bezahlt Volvo dafür. Das alles ist Teil des Vertrags.

    Natürlich kennt Volvo sein Geschäft wie Sie das Ihre, und der neue Volvo FH ist ein Lkw, auf den sich jeder verlassen kann.

    Schließen Sie den neuen Servicevertrag Gold für Ihren Volvo FH ab. Allein die Verfügbarkeit ist das Geld wert. .


    Machen Sie sich um die Zukunft
    keine Sorgen.

    Die Technik von morgen ist bereits heute im neuen Volvo FH integriert. Die neue Kommunikationsanlage macht es möglich. Mit ihrer Hilfe können Funktions-Upgrades beliebig oft und ohne jegliche Unannehmlichkeiten erfolgen. Die eingebaute Technologie ist zukunftssicher.

    Wenn ein Volvo FH heute das Werk verlässt, werden während seiner Nutzungsdauer einige seiner Merkmale mehrmals weiterentwickelt werden. Softwaresysteme zur Regelung von Getriebe, Instrumenten und Motor können beispielsweise jetzt online aktualisiert werden.

    „Wenn wir eine sparsamere Methode für Gangwechsel entwickeln, kann der Lkw ohne Werkstattbesuch aktualisiert werden“, sagt Christian Gustavsson, Leiter des Volvo Trucks Service.

    „Sie bekommen also einen besseren Lkw – ohne zusätzliche Werkstattbesuche.“

    Telematics Gateway heißt das an die Computer zur Steuerung von Motor und Getriebe angeschlossene Kommunikationsgerät. Es ist außerdem mit Sensoren zur Erfassung des Zustands von Teilen, mit Dynafleet, dem Fahrtenschreiber und anderen wichtigen Funktionen verbunden. Es kann Informationen von diesen Systemen an die Werkstatt übermitteln. Oft geschieht das in Form von Fehlercodes.

    „Das ist wie ein Portal für eine ganze Palette Zeit sparender und wertvoller Funktionen“, sagt Christian Gustavsson.

    Mit Hilfe des Telematics Gateway kann die Werkstatt den Zustand der Lkw-Teile bereits vor einem geplanten Wartungstermin online überwachen. Sollte weniger Verschleiß als erwartet auftreten, kann die Wartung verschoben werden. Auf diese Weise vermeidet der Transportunternehmer unnötige Werkstattbesuche und Ausfallzeiten.

    So erhöht das Telematics Gateway den IQ einer Spedition.

    Eine weitere wichtige vom Kommunikationsgerät bereitgestellte Funktion ist die VAS-Taste. Sie ist werksseitig eingebaut und stellt eine direkte Leitung zum Volvo Action Service On Call dar. Dieser ist 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr erreichbar und mit einem Netz von über 1.100 Werkstätten in ganz Europa verbunden.

    „Ein Portal für Zeit sparende und wertvolle Funktionen“

    „Bei einer Panne drückt der Fahrer den Knopf. Das Fahrzeug ruft beim Call Center des Volvo Action Service an und sendet Informationen über den Fahrer, so dass dieser mit einem Mitarbeiter verbunden wird, der seine Sprache spricht“, so Christian Gustavsson.

    Der Mitarbeiter im Call Center kann auch den Standort des Fahrzeugs erkennen. Normalerweise muss dieser erst durch ein längeres Telefongespräch übermittelt werden.

    „Wenn der Mitarbeiter wichtige Informationen direkt vom Kommunikationsgerät erhält, muss nicht der Fahrer dem Mitarbeiter im Call Center behilflich sein, sondern umgekehrt – so wie es sein sollte“, meint Christian Gustavsson. .